Ätherische Öle - Lebenskraft der Pflanzen

ÄTHERISCHE ÖLE - DIE SEELEN DER PFLANZEN

Ätherische Öle enthalten sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, die der Pflanze dazu dienen können, Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge fernzuhalten und sich gegen Krankheiten zu schützen, die z. B. durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. Ätherische Öle sind aus vielen verschiedenen chemischen Verbindungen zusammengesetzt. Sie sind fettlöslich, enthalten jedoch keine Fette. Im Gegensatz zu fetten Ölen verdampfen ätherische Öle rückstandsfrei. In Wasser sind sie nur sehr wenig löslich. Bei Normaldruck liegt ihr Siedepunkt weit über dem von Wasser. Von überhitztem Wasserdampf jedoch werden sie überdestilliert. Sie besitzen meist eine geringere Dichte als Wasser und bilden daher auf der Wasseroberfläche schwimmende Flüssigkeitstropfen. 

Ätherische Öle sind natürliche aromatische Verbindungen die aus Samen, Rinde, Stängeln, Wurzeln, Blüten und anderen Pflanzenteilen gewonnen werden. Ätherische Öle wirken auf den Menschen auf einer höheren, feinstofflicheren Ebene. Sie können angenehm als auch intensiv duften. Was man auch immer mit einer Essenz erreichen will, die Energie der Ätherischen Öle wird auch auf den Geist und auf das Gemüt wirken, unabhängig davon, welche Wirkungen das ätherische Öl auf den Körper hat.

Sicher haben Sie den Duft von Lavendel, Rosen oder frischen Kräutern genossen und so die aromatischen Eigenschaften der ätherischen Öle erlebt. Augenblicklich spüren Sie die Wirkung des Öls, die den Körper, den Geist und die Seele gleichermaßen berührt. Über die ausgeprägten Gerüche hinaus, schützen ätherische Öle die Pflanzen gegen Feinde und Erkrankung, und spielen eine Rolle in ihrer Bestäubung.

 

WIE WIRKEN ÄTHERISCHE ÖLE?

Ätherische Öle wirken auf den Menschen auf einer höheren, feinstofflicheren Ebene. Dies ist sehr subtil, aber zugleich auch tiefgreifend. Was man auch immer mit einer Essenz erreichen will, die Energie der ätherischen Öle wird auch auf den Geist und auf das Gemüt, Gesundheit und Wohlbefinden wirken. Unabhängig davon, welche Wirkungen das ätherische Öl auf den Körper hat.

Ätherische Öle regen die Durchblutung an, bauen Stress ab und Anspannungen werden gelöst. Ebenso wirken ätherische Öle positiv bei Schlafstörungen, wiederkehrenden Kopfschmerzen und bei chronischen Muskel- und Gelenkerkrankungen.

Ätherische Öle in niedrigen Konzentrationen stehen für systemische Anwendungen. Es erfolgt die Einlagerung in bestimmte Areale der Zellmembran, die Beeinflussung der dort lokalisierten Enzyme, Carrier, Ionenkanäle oder Rezeptoren. Ätherische Öle in mittleren Konzentrationen wirken membranstabilisierend und somit ähnlich wie Lokalanästhetika. Diese Eigenschaften werden sehr wirkungsvoll u.a. eingesetzt zur Krampflösung, Schmerzlinderung oder Muskelentspannung bei Affektionen des Bewegungsapparates.

Bei Muskel- und Gelenkaffektionen kann die einzigartige Komposition aus hochwertigen Kräuter- und Heilpflanzenextrakten, Ferdosan, zur nachhaltigen Entspannung und Schmerzberuhigung beitragen. Die ätherischen Ölauszüge aus Pfefferminze, Niaouli, Lavendel, Wintergrün, Rosmarin, Majoran, Lemongras, Melisse, Latschenkiefer, Wacholderbeeren, Pfeffer, Eukalyptus, Nelke, Geranium, Olibanum, Arnika, Amyris und Aloe-Vera verfügen nachweislich über analgetische, entkrampfende und antiinflammatorische Eigenschaften. Im Verbund entfalten alle Komponenten nach dem bekannten Synergie-Prinzip eine umfassende Wirksamkeit, die den einzelnen Bestandteilen weit überlegen ist.

 

ENTDECKUNG DER HEILKRAFT DER PFLANZEN

Seit Beginn der Geschichte des Menschen werden Pflanzen auf vielfältige Art genutzt. Zuerst wahrscheinlich nur als reine Nahrungsquelle. Durch Ausprobieren entdeckten die Menschen immer mehr Anwendungsmöglichkeiten, wobei es bei dieser Entdeckungsreise auch schwere Vergiftungen gab. Die Erfahrungen wurden weitergegeben und so entwickelte sich im Laufe vieler Generationen ein Wissen über die Eigenschaften und Heilkraft der Pflanzen. In den modernen Industriestaaten haben die Pflanzen als Heilkräuter an Bedeutung verloren. Traditionelle Kräuter- und Heilpflanzen werden zunehmend durch synthetische Medikamente ersetzt. Pharmazeutische Arzneimittel sind in der Anwendung einfacher als eine Erkrankung mit Kräuter- und Heilpflanzen zu behandeln. Die Vermarktung und der Profit sind bei synthetisch hergestellten Arzneimitteln wesentlich größer als bei den pflanzlichen Heilmitteln. Teilweise kann bei individueller Unverträglichkeit des synthetischen Medikaments auf die pflanzliche Variante zurückgegriffen werden. Bei vielen Kräuter- und Heilpflanzen ist die Wirksamkeit noch nicht untersucht, weil kein kommerzielles Interesse besteht bzw. vom Staat und/oder Pharmaunternehmen keine entsprechenden Forschungsgelder bereitgestellt werden. Bei einigen Kräuter- und Heilpflanzen liegen inzwischen durch einwandfreie wissenschaftliche Studien Nachweise über die Heilkraft der Pflanzen bei guter Verträglichkeit vor. Ausgesprochene Empfehlungen durch Gremien wie die Kommission E (auf nationaler Ebene) und durch die Escop – European Scientific Cooperative on Phytotherapy (auf europäischer Ebene) liegen vor.

 

NATÜRLICHEN HEILKRAFT DER PFLANZEN!

Als die Menschen noch nicht auf pharmazeutische Produkte zurückgreifen konnten, war es selbstverständlich der Wirkung und Heilkraft aus der Natur zu vertrauen. Heute ist dieses Wissen weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Menschen haben schon immer die Heilkraft der Pflanzen genutzt. Dazu sammelten sie Pflanzen, Früchte und Wurzeln und verarbeiteten diese entsprechend weiter. In einer Zeit, in der sich die meisten Menschen von natürlichen Lebensweisen entfernen, Krankheiten durch falsche Lebenseinstellung die Folgen sind, sollten wir zu den Heilkräutern zurückfinden. So kann jeder seine Gesundheit unterstützen, wenn er vorsorglich und rechtzeitig Pflanzen und Kräuter nutzt. Die Extrakte können als Einreibung oder Auflage, als Badezusatz oder Aromatherapie usw. angewendet werden. Es sollte selbstverständlich sein, Krankheiten und deren Genesungsprozesse durch einen Arzt gewissenhaft kontrollieren zu lassen.

Der Chemiker Rene M. Gattefosse war es, der das verschüttete Wissen um die Anwendungen der ätherischen Ölen Anfang des 20. Jahrhunderts wieder ins Rampenlicht rückte.

 

DIE KOSTBARKEIT - ÄTHERISCHE ÖLE

Ätherische Öle sind eine kostbare Angelegenheit. Um sie zu gewinnen, werden riesige Mengen von Wurzeln, Rinden, Blüten oder Schalen vorsichtig ausgepresst oder mit Wasserdampf destilliert. Gewonnen wird so ein flüchtiges und vor allem duftendes Gemisch aus mehreren hundert Substanzen. Die Qualität hängt davon ab, wo die Pflanzen gewachsen sind, zu welcher Unterart sie gehören und wann man sie geerntet hat. Um mit ätherischen Ölen heilen und behandeln zu können, muss man absolut naturreine Öle verwenden. Verfälschte Öle werden gezielt auf bestimmte Geruchseigenschaften hin entworfen. Sie werden mit chemischen Duftstoffen angereichert und sind für Therapien wertlos.

Ätherische Öle enthalten sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die der Pflanze dazu dienen können, Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge fernzuhalten und sich gegen Krankheiten zu schützen, die z. B. durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. Ätherische Öle sind aus vielen verschiedenen chemischen Verbindungen zusammengesetzt. Sie sind fettlöslich, enthalten jedoch keine Fette. Im Gegensatz zu fetten Ölen verdampfen ätherische Öle rückstandsfrei. In Wasser sind sie nur sehr wenig löslich. Bei Normaldruck liegt ihr Siedepunkt weit über dem von Wasser, von überhitztem Wasserdampf jedoch werden sie überdestilliert. Sie besitzen meist eine geringere Dichte als Wasser und bilden daher auf der Wasseroberfläche schwimmende Flüssigkeitstropfen.