Rosmarin gehört zu den seit Jahrhunderten geschätzten Pflanzen der europäischen Kräutertradition. Bereits in der Antike wurde er als aromatische Pflanze genutzt und spielte eine wichtige Rolle in der Volkskunde sowie in klösterlichen Kräutergärten.
Traditionell wurde Rosmarin vor allem als anregende und stärkende Pflanze betrachtet. Sein intensiver Duft und Geschmack machten ihn zu einem beliebten Begleiter in Alltag, Küche und naturverbundenen Pflegeritualen. In überlieferten Anwendungen wurde Rosmarin häufig mit Wachheit, Klarheit und Aktivität in Verbindung gebracht.
Neben seiner Nutzung als Gewürz fand Rosmarin traditionell auch Verwendung in der äußeren Pflege und in Duftanwendungen, wo er bis heute als belebend und erfrischend wahrgenommen wird.
Traditionell geschätzte Eigenschaften
Rosmarinöl wird seit langer Zeit in der Natur- und Aromapflege geschätzt. Sein kräftiger, frischer Duft wird traditionell als belebend und aktivierend wahrgenommen und findet häufig Anwendung in Duftanwendungen, die Klarheit, Wachheit und Konzentration unterstützen sollen.
In der Volkskunde wurde Rosmarin zudem als aromatischer Begleiter in der äußeren Pflege genutzt, insbesondere im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität und anregenden Pflegeritualen.
Anwendung
Duftanwendung:
Einige Tropfen im Diffuser oder in einer Duftlampe sorgen für ein belebendes Raumambiente.
Massage & Körperpflege:
Verdünnt in einem Trägeröl (z. B. Jojoba- oder Mandelöl) wird Rosmarinöl gerne für aktivierende Massagen verwendet.
Pflegeanwendungen:
In stark verdünnter Form findet es Verwendung in Haar- und Körperpflegeprodukten.
Wichtiger Hinweis
Rosmarinöl zählt zu den intensiv wirkenden ätherischen Ölen.
Es ist nicht geeignet für:
Schwangere
Personen mit Bluthochdruck
Personen mit Epilepsie
Im Zweifel sollte vor der Anwendung fachlicher Rat eingeholt werden.